Martin ADAM GmbH - Bergstr. 40-44 - 44532 Lünen - Tel.: (+49) 0 2306 928 99-0
Standard SCR
Fast SCR (schnelle Reaktion)
NO
2
-SCR (langsame Reaktion)
Vorstellung SCR Abgasnachbehandlung
Vorteile Schalldämpfer-SCR-Reaktorkombination
Grundlegende Vorteile
•
Bessere NOx-Konvertierung als im separaten Reaktor
•
10 % weniger Abgasgegendruck
Kompakte Bauweise
•
Platzersparnis: kann auch bei beengten Platzverhältnissen eingesetzt werden
•
Macht eine Nachrüstung bei Altanlagen erst möglich
Einfügungsdämpfung
•
Erzielung einer sehr guten und breitbandigen Einfügungsdämpfung über das gesamte Frequenzspektrum
•
Sekundarschalldämpfer kann völlig entfallen oder erheblich kleiner ausgeführt werden
Schalldämpfer mit integrierter Katkammer
In den Katalysatorkammern können Oxidationskatalysatoren und SCR -Katalysatoren platzsparend untergebracht werden.
Die Katalysatorkammer kann in runder und eckiger Bauform ausgeführt und entsprechend der Katalysatorbauform und
Größe angepasst werden.
Durch die Reduzierung oder vollständige Eliminierung der Pulsation des Abgasess und die gezielte Anströmung können optimale
Strömungsbedingungen an den Katalysatorwaben gewährleistet werden.
Der vorgeschaltete Reflexionsschalldämpfer kann teilweise bis hin zu vollständig die Funktion einer Mischstrecke für Harnstoff - Eindüsung bei
SCR-Katlaysatoren erfüllen.
Diese Synergieeffekte verringern den Platz-, Planungs - und Montageaufwand bei einer gleichzeitigen Kostenreduzierung .
Wir bitten Sie um eine bedarfsbezogene Anfrage
Warum Abgasnachbehandlung mit einem SCR-Katalysator? Weil´s das „44. BImSchV“ gibt!
44. BImSchV
steht für: „Vierundvierzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes“
Abschnitt 1 der allgemeinen Vorschrift regelt in § 1, dem „Anwendungsbereich“ die angesprochenen Anlagen: Diese Verordnung gilt für die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb von
1. genehmigungsbedürftigen und nicht genehmigungsbedürftigen Feuerungsanlagen (mittelgroße Feuerungsanlagen, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen) mit einer Feuerungswärmeleistung von
mindestens 1 Megawatt und weniger als 50 Megawatt, unabhängig davon, welche Brennstoffe oder welche Arten von Brennstoffen eingesetzt werden;
2. genehmigungsbedürftigen Feuerungsanlagen (mittelgroße Feuerungsanlagen, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen) mit einer Feuerungswärmeleistung von weniger als 1 Megawatt, unabhängig
davon, welche Brennstoffe oder welche Arten von Brennstoffen eingesetzt werden; und
3. gemeinsamen Feuerungsanlagen gemäß § 4 mit einer Feuerungswärmeleistung von mindestens 1 Megawatt, unabhängig davon, welche Brennstoffe oder welche Arten von Brennstoffen eingesetzt werden, es
sei denn, diese Kombination bildet eine Feuerungsanlage mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 Megawatt oder mehr, die unter den Anwendungsbereich der Verordnung über Großfeuerungs-, Gasturbinen
und Verbrennungsmotoranlagen vom 2. Mai 2013 (BGBl. I S. 1021, 1023, 3754), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Dezember 2017 (BGBl. I S. 4007) geändert worden ist, fällt.
Link: Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz - 44.BImSchV
Abgasnachbehandlung auf Grundlage der „SCR“
Die Abkürzung „SCR“ steht für das englische „selective catalytic reduction“, zu Deutsch: „selektive katalytische Reduktion“.
„SCR“ steht für dich technische Lösung zur Stickoxid Reduktion in Abgasen von zum Beispiel Verbrennungsmotoren.
„Selektiv“ in dem Begriff „selektive katalytische Reduktion“ bedeutet, dass in erster Linie die Sickoxide (NO, NO2) reduziert
werden, wobei ungewollte Nebenreaktionen, wie die Oxidation von Schwefeldioxid zu Schwefeltrioxid größtenteils unterdrückt
wird.
Elementar für die Reaktion ist Ammoniak (NH3), das dem Abgas beigemischt wird. Das Ergebnis aus der Reaktion sind
Wasser (H2O) und Stickstoff (N2). Es handelt sich bei der Reaktion um eine Komproportionierung der Stickoxide mit
Ammoniak zu Stickstoff.
- Selective Catalytic Reaction
1. Hydrolyse des in Wasser gelösten Harnstoffs (Freisetzen von Ammoniak)
(NH
2
)
2
CO NH
3
+ HNCO
HNCO +H
2
O= NH
3
+ CO
2
2. Katalytische Reaktion von Ammoniak und den Stickstoffoxiden
4 NH
3
+ 4 NO + 0
2
4 N
2
+6 H
2
O
2 NH
3
+ NO + NO
2
2 N
2
+3 H
2
O
8 NH + 6 NO
2
7 N
2
+ 12 H
2
O
- Edelmetallfreier Katalysator auf Vanadium-Basis
Behälter
Schutzkästen
Schalldämpfer
Katalysator
Wärmetauscher
Abgasführung
Abgasnachbehandlung
Katalysator